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Spielmechanismus Worker Placement

Was ist Worker Placement?

Worker Placement (deutsch: Arbeiterplatzierung) ist ein Spielmechanismus, bei dem Spielfiguren – die sogenannten Arbeiter – auf dem Spielbrett eingesetzt werden, um Aktionen auszulösen oder Ressourcen zu erhalten.

Spiele mit Worker Placement Mechanismus laufen meistens so ab, dass die Spieler ihre Spielfiguren auf einem Aktionsfeld platzieren. Das passiert der Reihe nach, denn die Aktionsfelder sind in der Regel limitiert, d.h. sie können nur von einer gewissen Spieleranzahl ausgeführt werden, oder haben ein Limit für die Häufigkeit, mit der eine Aktion durchgeführt werden darf. Ist das Limit erreicht, gilt das Aktionsfeld als blockiert und darf nicht mehr besetzt werden.

In manchen Spielen sind die Aktionen auch weiterhin möglich, aber teurer, wenn ein Spieler nicht der erste ist, der sie nutzt. Der Spieler, der eine Aktion als erstes ausführt hat also oftmals einen Vorteil. Am Rundenende werden die Arbeiter meistens zurückgenommen.

Merkmale von Worker Placement

  • Ein Arbeiter wird auf ein Aktionsfeld (z.B. auf einer Karte oder Spielbrett) eingesetzt
  • Dieser Arbeiter triggert einen Effekt (Aktionen, Ressourcen o.ä.)
  • Die Aktionsfelder sind i.d.R. limitiert (für Spieleranzahl oder Häufigkeit der Benutzung)
  • Meist sind diese Aktionsfelder bzw. Effekte für andere Spieler in dieser Runde blockiert oder teurer
  • Der Spieler, der eine Aktion als erstes ausführt hat also einen Vorteil
  • i.d.R. werden Arbeiter am Rundenende wieder zurückgenommen

Spiele mit dem Spielmechanismus Worker Placement

Es gibt natürlich viel mehr Spiele, die Worker Placement enthalten. Hier eine Auswahl der Spiele, die wir selbst kennen und auch empfehlen können:

  • Meduris
  • Underwater Cities
  • Räuber der Nordsee
  • Anachrony
  • Robinson Crusoe
  • Reavers of Midgard
  • Teotihuacan
  • Prêt-à-Porter
  • Village
  • Mombasa
  • Istanbul

 

Alle Spiele mit dem Spielmechanismus Worker Placement